Der Klügere liest rot.

Dominic

Interviews mit Studenten: Studiertier fragt

Unser Studiertier Franziska ist 25 Jahre alt und studiert Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Bei utb absolviert Franziska ihr 6-monatiges Verlagspraktikum im Bereich Marketing.

„Studiertier fragt“ ist also eine Aktion von Studenten für Studenten. Die Fragen, die Franziska stellt, stammen nicht nur von ihr selbst, sondern auch von Freunden und Kommilitonen. Damit die Interviews immer interessant und abwechslungsreich sind – und es auch in Zukunft bleiben.

Wenn du Fragen an Franziska hast oder selber vom Studiertier ausgequetscht werden möchtest, schreibe einfach eine Mail an volontariat(at)utb.de

Studiertier trifft Dominic

Dominic ist 27. Nach seinem Studium der Sozialen Arbeit an der FH in Esslingen ist er nun seit 2012 im Doppelmasterprogramm Empowerment Studies/ Development Education in Düsseldorf und Tamale (Ghana) eingeschrieben. Neben dem Studium ist Dominic sozial und politisch engagiert. Er ist Mitglied der „Grünen Jugend“, der Jugendorganisation der Grünen, zusätzlich ist er in die Politik der Hochschule involviert und wird im Rahmen seines Masterstudiums auch in Ecuador aktiv sein. Studiertier hat ihn sich geschnappt und fragt….

1. Was war deine Motivation Soziale Arbeit zu studieren?

Nach der Schule war ich noch recht planlos in welche Richtung es gehen sollte. Klar war für mich nur, dass ich irgendwas mit „Weltrettung“ machen wollte. Als ich dann meinen Zivi auf einer Jugendfarm gemacht habe, da war für mich klar: Soziale Arbeit, das willst du studieren! Ich fand die vielfältigen Themen des Studiums und die Arbeitsfelder spannend. Nachdem ich neun Monaten jeden Tag draußen war, konnte ich mir einfach nicht vorstellen mal einen Bürojob zu haben. Zu der Zeit bin ich dann auch zum Ökoaktivisten geworden. Draußen sein, Lagerfeuer und Stockbrot machen, die Tiere, das hat mich auf jeden Fall geprägt.

2. Du bist sehr aktiv, sowohl politisch, als auch im sozialen Bereich. Sind für dich diese beiden Bereiche überhaupt zu trennen?

Ich denke schon, dass es Menschen gibt, die sich ohne politische Hintergedanken engagieren. Nächstenliebe und so… Bei mir ist das nicht so. Ich lasse mich schon sehr stark von politischen Idealen leiten und finde auch vieles im Alltag politisch: Wie wir leben, lieben und über die Welt und andere sprechen zum Beispiel.

3. Bei so viel Engagement bleibt da nicht die Freizeit auf der Strecke?

Es gibt schon Dinge, für die ich gern mehr Zeit hätte: Sport, mehr gemütliche Weinabende mit lieben Menschen, mal wieder einen Roman lesen... Ich würde aber das eine nicht als Freizeit und das andere als Pflichtzeit sehen. Beides genieße ich ja, und ich kann mir ein Leben ohne diese ganzen Engagementbaustellen auch nur noch schwer vorstellen. Ich werde total träge, wenn ich nicht irgendwo meine Finger mit im Spiel habe.

4. Du bist mittlerweile schon im Master. Was genau ist hier dein Schwerpunkt?

Mein Studium besteht eigentlich aus zwei Mastern. Ich studiere „Empowerment Studies“ in Düsseldorf. Der Name löst bei den meisten erst mal ein fragendes Stirnrunzeln aus. Ich hole jetzt nicht zur großen Erklärung aus. Sagen wir, es geht um Macht, deren Umverteilung und Befähigung von Menschen. Und dann gibt es noch „Development Education“, das wir in Kooperation mit einer Uni in Ghana studieren. Dabei geht es dann um Entwicklungspolitik, wo ich auch meinen thematischen Schwerpunkt gesetzt habe.

5. Was war bis jetzt dein schönster Moment im Studium?

Die Abgabe meiner Bachelorarbeit; pure Befreiung nach arbeitsreichen Nächten ;)

Dominics Buchtipp

Soziale Arbeit

Studierende der Sozialen Arbeit finden in diesem Buch einen Leitfaden für ihr Studienfach – von den Anfängen der Armenfürsorge über Theorien und Methoden bis hin zu heutigen Berufsbildern und dem professionellen Selbstverständnis.

Das Buch hilft den Studierenden dabei,

  • die Entwicklung des Studienfaches nachzuvollziehen,
  • die Ziele, Aufgaben und Methoden des Arbeitsfeldes kennen zu lernen,
  • die Berufsfelder in der Sozialen Arbeit zu differenzieren,
  • theoretische Modelle zu verstehen.

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