Der Klügere liest rot.

Melanie

Interviews mit Studenten: Studiertier fragt

Unser Studiertier Christina ist 23 Jahre alt und studiert Buchwissenschaft und Germanistik  an der Universität Erlangen-Nürnberg. Bei utb absolviert Christina ihr 3-monatiges Verlagspraktikum im Bereich Marketing.

„Studiertier fragt“ ist also eine Aktion von Studenten für Studenten. Die Fragen, die Christina stellt, stammen nicht nur von ihr selbst, sondern auch von Freunden und Kommilitonen. Damit die Interviews immer interessant und abwechslungsreich sind - und es auch in Zukunft bleiben.

Wenn du Fragen an Christina hast oder selbst vom Studiertier ausgequetscht werden möchtest, schreibe einfach eine Mail an volontariat(at)utb.de

Studiertier trifft Melanie

Melanie ist 24 Jahre alt und hat bereits ihren Bachelor in BWL in der Tasche. Sie hat dem Studiertier exklusiv berichtet, wie es nun für sie weiter geht.

1. "BWL-Studenten gibt's wie Sand am Meer!" Solche Sprüche darf man sich oft anhören, wenn man Betriebswirtschaftslehre studiert. Weshalb hast du dich für dieses Studium entschieden und was antwortest du solchen Sprücheklopfern?

Wenn ich gefragt werde, was ich studiere, komme ich den Leuten oft zuvor, indem ich selbst so etwas sage. Ich weiß genau, dass viele so denken, auch wenn manche es nicht zwingend kommunizieren. Von solchen Sprüchen sollte man sich auf keinen Fall entmutigen lassen, da muss man einfach drüber stehen. Ich habe mich bewusst für diesen Studiengang entschieden, da ich während meiner letzten 3 Schuljahre auf dem Wirtschaftsgymnasium erste Berührungspunkte mit BWL hatte und ich mir meiner Affinität zu diesem Bereich bewusst wurde.

2. Deinen Bachelor hast du an der Universität Bamberg gemacht. Weshalb hast du dich für Bamberg entschieden und wie bewertest du die Stadt als Studienort?

Für Bamberg habe ich mich in erste Linie nicht bewusst entschieden, da ich meine Zelte eigentlich in einer größeren Stadt aufschlagen wollte. Am Ende standen dann aber nur noch Bamberg und Würzburg in der engeren Auswahl, weshalb ich mich aus Lokalitätsgründen gegen Würzburg und für Bamberg entschied. Würzburg war mir damals von der Entfernung her zu nah an meinem Elternhaus. Bamberg ist wirklich eine schöne Stadt, die vielen Studenten sehr gut gefällt. Mir war manchmal aber einfach zu wenig los. Trotzdem war es für mich eine tolle Zeit, vor allem wegen der Leute, die ich dort kennengelernt habe.

3. Aktuell bist du Werkstudentin bei SAP. Nach diesem Job würden sich wohl viele die Finger lecken. Wie kamst du zu SAP?

SAP war für mich immer ein Traum. Ich hörte durch einige Bekannte, dass das Unternehmen vieles für seine Mitarbeiter, im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung, macht. Daher erkundigte ich mich frühzeitig nach etwaigen freien Stellen als Praktikantin und bewarb mich ganz offiziell online über das Bewerberportal. Da ich meine Wunschstandort der SAP nicht ausschließlich auf Walldorf beschränkte (Location des Headquaters) sondern ebenso offen für weitere Standorte war, stiegen meine Chancen auf die Stelle enorm. Daher landete ich endgültig am Bodensee bei dem Standort in Markdorf. Nach meinem 6-monatigen Praktikum im Marketing habe ich dann die Stelle als Werkstudentin bekommen.

4. Wie sehen deine Zukunfstpläne aus? Startest du nun im Berufsleben durch oder würdest du noch gerne den Master dranhängen?

Master! Mein Motto ist: So hoch es geht weiterbilden. Denn wird es später an einem Punkt der Karriere doch verlangt einen Master zu haben, ist es leichter ihn direkt vorzuzeigen, als ihn nachzuholen. Sobald man einmal richtiges Geld verdient hat, ist es schwer wieder auf diesen Luxus zu verzichten und erneut die „Schulbank“ zu drücken.

5. Hast du schon einen Master im Auge? Welche Vertiefung möchtest du gerne machen und hast du dir schon eine Stadt für dein Master Studium auserkoren?

Da bin ich ganz offen. Ich weiß noch nicht, ob ich einen Master in Allgemeiner BWL oder in einer speziellen Richtung machen möchte. Marketing und Personal würden mich interessieren. Vom Studienort her würde ich nach Bamberg gerne in eine Großstadt aber eigentlich bin ich für ganz Deutschland offen.

6. Während des Bachlor Studiums hast du auch ein Auslandssemester in Budapest gemacht. Was war das für eine Erfahrung und besteht die Möglichkeit, dass es dich im Master wieder ins Ausland zieht.

Das Auslandssemester war eine tolle Erfahrung und ich würde das jedem Studenten empfehlen. Man lernt eine etwas andere Kultur und viele neue Leute kennen. Sofern man in Kontakt bleibt, hat man in ganz Europa Freunde gefunden. Wenn es möglich ist, könnte ich mir sehr gut vorstellen während dem Master noch einmal ein Auslandssemester zu machen. Jedoch ist es fraglich, ob das so sinnvoll ist. Schließlich dauert das Masterstudium nur 2 Jahre.

 

 

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