Der Klügere liest rot.

Interviews mit Studenten: Studiertier fragt

Elena ist 23 Jahre alt und studiert Internationale Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München.

Die Fragen, die Elena gestellt werden, stammen von ihrem Kommilitonen Jan.

Studiertier trifft Elena

Elena studiert im 3. Semester Internationale Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München. Im Interview gibt Elena einen Einblick, wie sie Arbeit und Uni unter einen Hut bekommt und was am Sprachen lernen faszinierend aber auch schwierig ist.

 

1. Warum hast du dich für den Studiengang „Internationale Wirtschaftskommunikation“ am SDI entschieden? Und warum ausgerechnet an einer privaten Uni?

Ich habe vorher an einer anderen Uni Internationales Management und Musikbusiness studiert und hatte mir mehr Bezug zu Sprachen im Studium erwartet. Dann habe ich das SDI gefunden und war vom Studienplan sehr begeistert. Man lernt zwei Fremdsprachen auf sehr hohem Niveau, die Dozenten sind Muttersprachler und man muss im 5. Semester ins Ausland gehen, um ein Praktikum oder ein Semester in einem Land seiner Wahl zu absolvieren. Das war für mich wahnsinnig ansprechend. Außerdem gefällt mir der hohe Praxisbezug hier an der Hochschule.
Ich persönlich brauche beim Lernen den Diskurs. Vor allem beim Erlernen von Fremdsprachen ist es wichtig, ständig zu üben – vor allem das Sprechen. Und das funktioniert in großen Hörsälen mit hunderten von anderen Studenten eben nicht. Hier an der Hochschule sind wir kleine Gruppen und haben so immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

2. Um dir dein Studium zu finanzieren arbeitest du in einem Team einer Firma, die Escape Rooms anbietet. Wie schaffst du es, beides unter einen Hut zu bekommen? Und kannst du deine im Studium erlernten Fähigkeiten in deinem Job anwenden?

Das ist tatsächlich oft sehr stressig, da ich manchmal nach der Uni noch in die Arbeit muss und dann bis spätabends arbeite. Aber meistens schaffe ich es, mir meine Woche so einzuteilen, dass ich die Wochenenden und die zwei unifreien Tage zum Arbeiten einplane. Viel Freizeit bleibt mir zwar dadurch nicht, aber der Job macht mir sehr viel Spaß. Und ich kann tatsächlich viele Inhalte aus dem Studium in der Praxis anwenden, sei es Englisch für unsere internationalen Kunden, oder Grundkenntnisse im Personalwesen, da ich für die Einteilung zuständig bin. Grundsätzlich brauche ich aber auch meine Kommunikationskenntnisse, da ich täglich mit Kunden in Kontakt bin. Sowohl persönlich, als auch per Mail oder telefonisch.

3. Dein Studiengang legt sehr großen Wert auf Sprachen. Was fasziniert dich daran, andere Sprachen zu beherrschen? Was sind die größten Herausforderungen dabei und wie bewältigst du sie?

Ich finde es wahnsinnig faszinierend, in der Lage zu sein, sich mit Menschen auszutauschen, die nicht Deutsch sprechen. Ich finde, dass es einem auch die „Angst“ bzw. den Respekt davor nimmt, ins Ausland zu gehen, da man sich eben nicht mit Händen und Füßen verständigen muss, sondern einfach sagen kann, was man will.
Für mich persönlich war es anfangs schwierig, Spanisch und Französisch in der Aussprache auseinanderzuhalten. Ich habe vorher eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Englisch und Französisch gemacht und hatte daher immer die französische Aussprache im Kopf, was mich im Spanischunterricht anfangs sehr verwirrt hat, da viele Wörter gleich geschrieben werden. Das ist Fluch und Segen zugleich, weil es mir hilft, neue Vokabeln zu lernen, weil ich einige eben schon aus dem Französischen oder Englischen kenne. Mein Tipp ist, alles aufzuschreiben und zu versuchen, sich so viel wie möglich mit der Sprache im Alltag zu beschäftigen. Ich höre sowohl spanische, als auch französische Musik, ich schaue Serien auf Englisch an und versuche Bücher in anderen Sprachen zu lesen. So bin ich permanent damit konfrontiert und kann meinen Wortschatz erweitern, ohne viel lernen zu müssen.

4. Mit einem Bachelor in IWiKo wirst du ein breites Spektrum abdecken. Mit Grundkenntnissen in Wirtschaft, mindestens zwei erlernten Sprachen und Interkultureller Kompetenz bist du gut ausgestattet. In welche Richtung würdest du nach dem Studium gerne gehen?

Ich würde sehr gerne erstmal ins Ausland gehen. Vielleicht knüpfe ich ja im Auslandspraktikum im 5. Semester schon Kontakte, wer weiß. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich nach dem Studium nicht in Deutschland bleiben werde. In welche Richtung es mich verschlägt, weiß ich jedoch noch nicht. Momentan finde ich Personalwesen und Marketing sehr spannend und werde auch versuchen, im Praktikum Einblick in eine dieser beiden Richtungen zu erhalten.

5. Welche Tipps würdest du Studienanfängern des Studiengangs IWiKo mitgeben?

Traut euch, Sprachen zu lernen. Traut euch, zu sprechen, auch wenn euer Sprachniveau noch nicht so hoch ist. Nur so lernt man. Und versucht, die Sprachen die ihr lernt so viel wie möglich in euren Alltag einzubinden, sei es durch Musik, Serien oder Bücher.


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