Der Klügere liest rot.

Interviews mit Studenten: Studiertier fragt

Jan ist 21 Jahre alt und studiert Internationale Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München.

Die Fragen, die Jan gestellt werden, stammen von seiner Kommilitonin Elena.

Studiertier trifft Jan

Jan studiert im 3. Semester Internationale Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München. Im Interview verrät er, wie er Arbeit und Uni unter einen Hut bekommt und was am Sprachen lernen faszinierend aber auch schwierig ist.

 

1. Warum hast du dich für den Studiengang „Internationale Wirtschaftskommunikation“ am SDI entschieden? Und warum ausgerechnet an einer privaten Uni?

Ich habe mir intensiv Gedanken darüber gemacht, welche persönlichen Fähigkeiten ich noch ausbauen will und bin zum Entschluss gekommen, dass Fremdsprachen und Kommunikation die wichtigsten Kernkompetenzen von mir sein sollen. Hinzu kommt der wirtschaftliche Aspekt, dessen Know-How in der heutigen Gesellschaft unabdingbar ist und mich bereits in der Schule interessiert hat.
Ich wurde durch eine Freundin meiner Schwester auf die Hochschule aufmerksam gemacht und habe fast ausschließlich Positives darüber gesagt bekommen. Nach den Tagen der Orientierung war ich mir sicher am SDI zu studieren, obwohl damit monatliche Fixkosten verbunden sind. Ausschlaggebend war vor allem die Möglichkeit in kleinen Gruppen unterrichtet zu werden und guten Kontakt zu den Dozenten aufbauen zu können, welche genauer auf Rückfragen zu Vorlesungen eingehen.

2. Um dir dein Studium zu finanzieren arbeitest du bei einer großen Versicherungsgesellschaft. Wie schaffst du es, beides unter einen Hut zu bekommen? Und kannst du deine im Studium erlernten Fähigkeiten in deinem Job anwenden?

Hierzu gibt es eine kurze Antwort, die ich dennoch ausführen will – der Stundenplan. In unserem Studiengang ist es üblich an drei Tagen Lehrveranstaltungen zu haben. Das ermöglicht uns, an den freien Tagen arbeiten zu können. Durch meinen flexiblen Arbeitgeber kann ich die Arbeitstage so planen, dass sie kompatibel zum Studium sind.
In der Arbeit habe ich häufig mit Kunden zu tun, die seriös ihre Fragen beantwortet bekommen wollen. Da ist es wichtig sprachlich und wortgewandt auf der Höhe zu sein, hierbei konnte ich einiges aus den praktischen Lerninhalten aus der Hochschule mitnehmen. Durch die internationale Bekanntheit der Ergo habe ich auch einige Gespräche in Fremdsprachen wie Englisch und Französisch geführt. Leider ist mein Spanisch nach dem zweiten Semester noch nicht auf dem sprachlichen Niveau, um Kunden beraten zu können, was sich mit der Zeit aber hoffentlich ändern wird. 

3. Dein Studiengang legt sehr großen Wert auf Sprachen. Was fasziniert dich daran, andere Sprachen zu beherrschen? Was sind die größten Herausforderungen dabei und wie bewältigst du sie?

Durch den Fokus auf Fremdsprachen haben wir erfreulicherweise Studierende aus allen Kulturkreisen in unserem Studiengang. Die Vielfalt der Kultur und somit die einhergehenden Sprachen, finde ich besonders spannend. Eins meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist das Reisen. Da ist es immer wieder schön ein Land zu besichtigen, in der man die Sprache auch spricht oder zumindest die wichtigsten Zusammenhänge versteht.  Die größten Schwierigkeiten habe ich bei den Vergangenheitsformen im Spanischen. Deswegen habe ich mir ein umfangreiches Grammatikbuch zugelegt, was ich wahrscheinlich schon im ersten Semester hätte machen sollen.

4. Mit einem Bachelor in IWiKo wirst du ein breites Spektrum abdecken. Mit Grundkenntnissen in Wirtschaft, mindestens zwei erlernten Sprachen und Interkultureller Kompetenz bist du gut ausgestattet. In welche Richtung würdest du nach dem Studium gerne gehen?

Durch das erfreulich umfangreiche Angebot nach dem Bachelor ist es hingegen alles andere als leicht vorab eine Berufsrichtung für sich festzulegen. Eines weiß ich aber dann doch: Ich will unter Menschen arbeiten. In welche Richtung es dann letztendlich geht, wird sich zeigen. Durch das Austesten verschiedener Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums als Werkstudent haben wir die Möglichkeit einige Arbeitssparten auszutesten.

5. Welche Tipps würdest du Studienanfängern des Studiengangs IWiKo mitgeben?

Das Wichtigste ist das Engagement während des Studiums, denke ich. Es soll immerhin Spaß machen zu studieren mit dem Wissen, dass das Erlernte in der Zukunft auch im eigenen Werdegang gebraucht wird. Durch die Auslegung des Studiengangs ist es daher ungeheuer wichtig Interesse an Fremdsprachen zu haben. Das Interesse an Interkulturalität und der Spaß am Lernen wird Studienanfängern des Studiengangs IWiKo sehr gut tun.


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