Der Klügere liest rot.

utb feiert Jubiläum

Seit 50 Jahren rote Bücher für Studium und Lehre

2020 feiert utb das 50-jähriges Bestehen. Im Dezember 1970 gründeten elf Verlage die Uni-Taschenbücher GmbH Stuttgart. Bereits vier Monate später, im April 1971, startete utb mit der Auslieferung der ersten 14 Titel. Über 6.000 Titel wurden seither veröffentlicht. Aktuell sind 1.350 Print- und 1.900 E-Ausgaben lieferbar.

1969 entwickelten die Verleger Wulf D. von Lucius und Roland Ulmer bei einem Kamingespräch die ersten Konzepte für eine verlagsübergreifende Lehrbuchreihe und nahmen Kontakt zu anderen mittelständisch geprägten wissenschaftlichen Verlagen auf.

 

Schnell waren die grundlegenden Zielsetzungen vereinbart: Veröffentlichung von Kurzlehrbüchern für Studierende aller Fachrichtungen im Taschenbuchformat unter einer prägnanten Marke mit einheitlichem farbigem Coverlayout und Verbreitung der Reihe im Sortimentsbuchhandel. Wichtig war auch die Verankerung der Titel an den Hochschulen durch ein gemeinsames Marketing.

Von Beginn an ermöglichten der stetige Austausch und die gemeinsame Arbeit der Gesellschafterverlage innerhalb der Kooperation eine kontinuierliche und dynamische Programmentwicklung. Neue Buchformate und Reihen wurden entwickelt und stets dem sich wandelnden Lern- und Lehrverhalten der Studierenden und Dozent*innen angepasst. 2009 startete utb als einer der ersten Lehrbuchverlage mit einer eigenen E-Book-Plattform: utb-studi-e-book. Über 260 Hochschulbibliotheken nutzen heute das umfangreiche elektronische Angebot. 2013 ging die scholars-e-library an den Start, die die wissenschaftlichen Titel der Gesellschafterverlage und anderer Verlage digital bereitstellt. Aktuell arbeiten utb und der technische Partner Atypon Systems an der Zusammenführung der beiden Plattformen. Voraussichtlich zum Abschluss des Jubiläumsjahres wird die elibrary.utb.de live geschaltet.


Fünf der Gründungsverlage (Narr Francke Attempto, Mohr Siebeck, Ferdinand Schöningh, Eugen Ulmer und Vandenhoeck & Ruprecht) sind 2020 noch Mitglied der Kooperation. Aktuell gehören 16 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu utb.